G  Recht, Verwaltung und Finanzen

 

6  Finanzrecht

 

6.3  Neues Kirchliches Finanzmanagement (NKF Westfalen)

Jeden Tag wird in unserer Kirche Geld ausgegeben. In der Gemeinde oder einer Einrichtung, für Mitarbeitende oder diakonische Aufgaben. Im Laufe eines Jahres kommt viel zusammen. Vor Ort genauso wie in der gesamten EKvW.

Mit der Einführung des Neuen Kirchlichen Finanzmanagements wird im Laufe der kommenden Jahre das gesamte Haushalts- und Finanzwesen auf allen Ebenen unserer Kirche umgestellt werden von der Kameralistik hin zur kirchlichen Doppik.

Es gibt viele gute Gründe, von der Kameralistik zur Doppik umzustellen. Drei davon sind:
1. Die Ausgaben und der Verbrauch lassen sich besser darstellen (Nachhaltigkeit).
2. Mit der kirchlichen Doppik wird die Vermögenslage deutlich (Transparenz).
3. Viele Ehrenamtliche haben Kenntnisse der kaufmännischen Buchführung, während die Kameralistik ein Auslaufmodell ist (Verständlichkeit).

Erprobt wurde das NKF in einer Pilotphase von 2011 bis 2014 in drei westfälischen Kirchenkreisen (Kirchenkreis Münster und Kirchenkreise Iserlohn und Lüdenscheid-Plettenberg). Das Jahr 2015 diente der ausführlichen Evaluation und Anpassungen des Systems.

Im Jahr 2020 werden sich die letzten Kirchenkreise auf die Umstellung vorbereitet, so dass ab 2021 werden planmäßig alle Kirchengemeinden, Kirchenkreise und die Ebene der Landeskirche NKF eingeführt haben.

Auf der Homepage des Projektes finden sich umfassende Informationen über die Ziele und den Aufbau des Projekts sowie viele Detailinformationen.

 

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